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Großübung Katastrophenschutz in Saarlouis

Veröffentlicht: 11.09.2026
Autor: Gerhard Müller

Chris Lehmann für den DLRG LV Saar im Einsatz

Am Samstag, den 5. September 2026, fand in Saarlouis eine große Katastrophenschutzübung des Landkreises Saarlouis statt. Rund 600 Einsatzkräfte übten gemeinsam den Ernstfall am und im Theater am Ring.

Das Übungsszenario
Angenommen wurde ein fiktiver Meteoriteneinschlag während einer Theaterprobe. Durch den Einschlag kam es in der Simulation zu einer Explosion mit teilweisem Gebäudeeinsturz und einem Folgebrand. Mehrere Dutzend Personen befanden sich im und am Gebäude, einige galten als eingeschlossen oder unter Trümmern verschüttet. Die Einsatzkräfte sicherten die Löschwasserversorgung, führten ABC Messungen durch und organisierten die Verteilung der Verletzten auf die umliegenden Krankenhäuser.

Viele Organisationen im Zusammenspiel
Neben den Feuerwehren der Stadt Saarlouis und weiterer Kommunen waren unter anderem das Technische Hilfswerk, der Rettungsdienst über den ZRF Saar mit der Integrierten Leitstelle, das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst, der Bundesverband Rettungshunde, die Psycho-Soziale-Notfallversorgung, die saarländische Landespolizei sowie das Kreisverbindungskommando der Bundeswehr beteiligt. Auch die Krankenhäuser im Landkreis (Marienhaus Klinikum Saarlouis, Krankenhaus Saarlouis vom DRK und Caritas Krankenhaus Lebach) nahmen an der Übung teil.
Landrat Patrik Lauer dankte allen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften für ihren Einsatz bei Vorbereitung und Durchführung. Auch Innenminister Reinhold Jost würdigte die Zusammenarbeit aller Beteiligten als Beispiel für einen gut aufgestellten Katastrophenschutz.

Unser Vorsitzender in besonderer Funktion
Auch die DLRG war mit eigenen Kräften bei der Großübung vertreten. Besonders freut uns: Unser Vorsitzender Chris Lehmann war ebenfalls dabei, allerdings nicht als Vertreter unserer Ortsgruppe, sondern in seiner Funktion als Beauftragter des DLRG Landesverbands Saar für EH, San und RUND (Erste Hilfe, Sanitätsdienst und Realistische Unfall- und Notfalldarstellung).
In dieser Rolle war er für die realitätsnahe Darstellung von Verletzungen und Notfällen sowie die sanitätsdienstliche Betreuung im Übungsgeschehen mitverantwortlich, ein wichtiger Baustein, damit die Einsatzkräfte unter möglichst realistischen Bedingungen trainieren konnten.

Übungen wie diese zeigen, wie eng die Hilfsorganisationen im Saarland zusammenarbeiten und wie wichtig ehrenamtliches Engagement für den Bevölkerungsschutz ist. Wir sind stolz, dass die DLRG und mit Chris Lehmann auch unsere Ortsgruppe daran einen Anteil hatten.

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